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Reggae, Ragga, Roots...

Bob Marley

Bob Marley

Zu seinen Markenzeichen gehörten die Rastalocken und seine Musik. Bob Marley, der King of Reggea, war nicht nur einer der Mitbegründer dieses Musikstiles, sondern beeinflusste ihn auch wie kein anderer. Seine Lieder wurden Welthits. „I shot the sheriff“ oder „No woman no cry“ sind auch heute, über 25 Jahre nach seinem Tod, noch Ohrwürmer und seine Fangemeinde scheint nicht kleiner zu werden. Bob Marley ist Kult und Botschaft gleichermaßen.
Der gebürtige Jamaikaner wurde 1946 geboren und wuchs inmitten der schwarzen Mehrheitsbevölkerung zwischen mystischen Geschichten über Kobolde und Geister und der spezifischen Ausprägung des Christentums der damaligen britischen Kolonie auf. Später wandte er sich der Ideologie der Rastafari zu, die maßgeblichen Einfluss auch auf seine Texte und die Musik hatte. Bob Marley sah sich selbst als Revolutionär und ist für viele Menschen vor allem in der Dritten Welt Symbol und Identifikationsfigur.

Er folgte seiner Mutter nach Kingston, landete dort im Armenviertel, brach mit 16 die Schule ab und arbeitet als Mechaniker. Doch schon bald konnte er sich seinen Traum, Musiker zu werden, verwirklichen. Gemeinsam mit Beverley Kelso, Junior Braithwait und Cerry Smith gründete er 1963 die Gruppe The Teenagers, den Vorläufer der Band The Wailers, mit der der schließlich Weltruhm erlange und den Reggae weit über die Grenzen seines Landes bekannt machte.
Er unternahm kleine Tournee unter anderem auch mit dem damals völlig unbekannten Bruce Springsteen.

Er heiratete in den 1960er Jahren seine kubanische Jugendfreundin Rita Anderson, mit der er vier leibliche und ein Adoptivkind hatte. Während seiner Ehe mit ihr wurden mindestens sieben uneheliche Kinder geboren. Die Angaben über die Anzahl seiner unehelichen Kinder schwanken zwischen 12 und 46.

1976 fiel er beinahe einem Attentat zum Opfer, als Unbekannte in sein Haus eindrangen und ihn und seine Frau verletzten. Er überlebte und gab anschließend ein Benefizkonzert, das er selbst organisiert hatte.

Bob Marley starb 1981 im Alter von noch nicht einmal 40 Jahren an den Folgen einer unbehandelten Fußverletzung und einem Krebsleiden. Für seine Verdienste erhielt er 2001 postum einen Stern auf dem Wall of Fame in Hollywood.

Wer die Musik und den Tanz liebt und darüber hinaus den gewissen "Rhythmus im Blut" verspürt, sollte unbedingt einmal eine der weltberühmten Sambaschulen von Rio de Janeiro besuchen. Besonders beliebt sind übrigens nicht allein aus diesem Grund die Rundreisen durch Südamerika, die fürwahr ein ganz besonderes Lebensgefühl vermitteln.